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19.10.2016

Lahmeyer Rhein-Main übernimmt Projektmanagement für Lager- und Logistikeinrichtungen der WAK Karlsruhe

Logistikeinrichtung für schwachradioaktive Abfälle

Auf dem Gelände der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe Rückbau- und Entsorgungs GmbH sollen ein Lagergebäude und eine Logistikhalle zur Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle errichtet werden. Lahmeyer Rhein-Main hat für dieses Vorhaben das Projektmanagement übernommen. Geplanter Fertigstellungstermin für die beiden Gebäude ist 2020.

Das Vorhaben ist Teil des bundesweiten Prozesses zur Stilllegung und zum Rückbau von kerntechnischen Anlagen, den das deutsche Atomgesetz fordert. Es dient der Zwischenlagerung schwach- und mittelradioaktiver Stoffe, die beim Rückbau der stillgelegten kerntechnischen Versuchs- und Prototypanlagen am Standort Karlsruhe/KIT Campus Nord anfallen, dem früheren Kernforschungszentrum Karlsruhe.

Für das europaweit ausgeschriebene Projekt bewarb sich Lahmeyer in einem mehrstufigen Vergabeverfahren (VOF) mit seiner umfassenden Expertise für Vorhaben mit aufwendigen Genehmigungsprozessen sowie mit Unterstützung der belgischen Muttergesellschaft Tractebel, die über langjährige Erfahrung im Rückbau von Nuklearanlagen verfügt.

Das methodische Konzept im Rahmen der besonderen Herausforderung überzeugte ebenso wie die Lahmeyer Experten, die eine große Verantwortung für das Projekt übernehmen, das bei laufendem Betrieb unter hohen Sicherheitsauflagen realisiert wird. Im Rahmen des Projektmanagements planen und koordinieren sie den Bauablauf, kontrollieren die Bauüberwachung, steuern die Kosten und prüfen etwaige Nachträge.

Erweiterungsbau für mittelradioaktive Abfälle

Lahmeyer

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